Homesitter im Einsatz

startup-593354_640Der Traum vieler Menschen ist und bleibt das Eigenheim. Eigene 4 Wände auf eigenem Grundstück. Zwar leben gerade in Deutschland viele Menschen in einer Mietimmobilie, wer es sich leisten kann, gönnt sich aber ein eigenes Haus. Es bietet Unabhängigkeit vom Immobilienmarkt, eine Heimstatt für die Familie, Vorsorge für das Alter.

Gerade im Sinne einer Altersversorgung stehen Bausparverträge andere Immobiliensparmöglichkeiten hoch im Kurs. Denn die Menschen wissen, sie brauchen dann im Alter keine Miete zu zahlen. Wer sich mit viel persönlichem Engagement, Fleiß, finanziellen Sorgen und Nervenaufwand ein Eigenheim zugelegt hat, muss und möchte dieses schützen.

Schützen davor, dass der Immobilie selbst oder ihrem Inhalt Schaden zugefügt wird, aber auch, dass vom eigenen Grundstück Gefahren für Dritte ausgehen. Bei Letzterem hilft eine gute Haftpflichtversicherung. Den Inhalt des Hauses schützt eine Hausratversicherung. Eine Grundstücksversicherung übernimmt den Schutz vor Witterungsunbilden und Einbruch. Jedenfalls denkt man sich das so.

Versicherungen schützen nicht

Versicherungen schützen niemals vor Verlust oder Beschädigung von Sachen. Sie können immer nur den finanziellen Schaden, der daraus entsteht, ausgleichen. Insofern sind sie wichtig, teilweise lebensnotwendig. Sie ändern jedoch nichts daran, dass das Eigenheim und sein Innenleben davor bewahrt werden müssen, überhaupt ein Versicherungsfall zu werden. Wenn der Hausbesitzer zuhause ist, sollte es kein Problem sein, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, damit kein Ganove den eigenen Besitz beschädigt.

Was aber, wenn der Eigenheimbesitzer auf Arbeit ist, im Urlaub oder Krankenhaus? Die Lösung kommt, wie so vieles, aus den USA. Ein Homesitter, neudeutsch auch Housekeeper, kann während der Abwesenheit der Besitzer einer Immobilie dort wohnen, den Hausbewohner spielen. Er kann auch Blumen gießen, sauber machen, Rollladen betätigen oder Licht an- und ausschalten. Selbstredend können diese Tätigkeiten auch von einer Automatik erledigt werden. Eine Automatik kann jedoch, anders als ein lebender Mensch, nicht die jeweilige Situation vor Ort einschätzen.

Die Kosten eines Homesitters

Natürlich kostet so ein Homesitter Geld. Und wenn er erfolgreich war, kostet er sogar mehr Geld als die Beseitigung eines Einbruchschadens. Denn dies übernimmt die Versicherung. Dennoch hat er einen unschätzbaren Wert. Bei einem Einbruch werden Vandalen unwiederbringliche persönliche Gegenstände, beispielsweise Fotos, vernichten, das sollte einiges Geld wert sein.

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